Audorfer Almen und Berge

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Das Projekt „Biotopverbund Audorfer Berge und Almen“ ist Teil der „Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität) in Bayern“, die den Artenreichtum und die Vielfalt an Lebensräumen sichern soll. Die bayerischen Almweiden und Bergmähder gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands. Man spricht von „hot spots“ der Biodiversität, d.h. von Schwerpunkten der biologischen Vielfalt. Dazu zählen vor allem die Almweiden, Bergwiesen und Moore im Gemeindegebiet von Oberaudorf.

In diesem Projekt geht es v.a. um die Sicherung und Aufwertung der Almen sowie um weitere naturschutzfachlich wertvolle Flächen im Gemeindegebiet mit Unterstützung des Naturschutzes. Die Nutzungsbedingungen für die Bergbauern haben sich geändert. Viele Landwirte können ihre Almen nur noch im Nebenerwerb bewirtschaften, was eine Offenhaltung der Almen erschwert. Zudem ist die Almnutzung im Gemeindegebiet von Oberaudorf in den letzten Jahrzehnten rückläufig. Bei einem Rückgang der Almwirtschaft werden die Almflächen mittelfristig zuwachsen und damit deutlich an Artenvielfalt verlieren.

In enger Zusammenarbeit mit den Landwirten soll daher die Biodiversität auf den Almweiden, Bergwiesen und Moorgebieten gezielt gefördert und gesichert werden. Hierzu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Weideoptimierung wie die Bekämpfung des Adlerfarns und Entbuschungsmaßnahmen sowie die Pflege brachgefallener Feucht- und Magerwiesen.