Behördliches & Amtliches

Pressemitteilung Neue Gebührensatzung 2019

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Gemeinde Oberaudorf

Friedhofverwaltung

Kufsteiner Str. 6, 83080 Oberaudorf, Tel:08033/301-17, Fax 08033/30 33 029

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Änderung der Gebührensatzung für Bestattungseinrichtungen -

Veränderte Kostensituation führt zu erheblicher Erhöhung bei den Bestattungsgebühren

Die Gemeinde Oberaudorf hat bereits seit über 30 Jahren die hoheitlichen Leistungen für Bestattungen an ein fachlich qualifiziertes Unternehmen übertragen und dafür einen entsprechenden Werkvertrag abgeschlossen. Nachdem die Grundlagen nach diesem langen Zeitraum nicht mehr den heutigen Umständen entsprachen, wurde dieser Vertrag mit Wirkung zum 31.12.2018 ordnungsgemäß gekündigt.

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben musste die Gemeinde deshalb für die Neuvergabe der Bestattungsdienstleistungen ein öffentliches Ausschreibungsverfahren durchführen an dem drei Unternehmen aus der Region teilnahmen. Da die bisher vereinbarten Preise noch aus dem Vertragstand vom 01.01.2006 stammten, wurden bei allen drei Angeboten erheblich höhere Preise für die ausgeschriebenen Leistungen angegeben.

Schließlich hat der Gemeinderat dem Unternehmer mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag für die Durchführung der hoheitlichen Bestattungsdienstleistungen erteilt und einen Werkvertrag auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen.

Die vertraglich vereinbarten Preise stellen nun die Grundlage zur Berechnung der Bestattungsgebühren dar. Leider ergibt sich besonders bei den Gebührenpositionen Erdbestattung und Urnenbestattung eine beträchtliche Preissteigerung. Bisher wurde für eine Beerdigung mit Trauerfeier eine Gebühr von 550,-- Euro verlangt. Ab 01.01.2019 beläuft sich der Gebührensatz nun auf 850,-- Euro. Noch stärker steigt die Gebühr für die Urnenbestattung mit Trauerfeier an. Hier galt bisher eine Gebühr von 160,-- Euro. Mit Einführung der neuen Satzung muss jetzt eine Gebühr von

520,-- Euro festgesetzt werden. Diese Steigerung begründet sich unter anderem dadurch, dass sich der Aufwand für die Trauerfeier mit Aufbahrung und Dekoration bei einer Urnenbestattung nicht mehr wesentlich von der klassischen Erdbestattung unterscheidet.

Wir dürfen betonen, dass sich die Gemeindeverwaltung bei der Neuberechnung streng an den Kostendeckungsgrundsatz gehalten hat. Der Überschuss der entsteht, wenn von der Gebühreneinnahme die Kosten für den Vertragsunternehmer abgezogen werden, ist jetzt sogar geringer gehalten als zuvor, um den Gebührenzahler möglichst gering zu belasten. Aus diesem Überschuss müssen alle laufenden Kosten gedeckt werden, die der Gemeinde für den Unterhalt der Bestattungseinrichtungen entstehen.

Leider müssen auch die Nutzungsgebühren für die Erd- und Urnengräber moderat erhöht werden. Dabei wurden die anstehenden Investitionen für die Sanierung der Aussegnungshalle am Florianibergfriedhof und des Leichenhausens am Pfarrfriedhof, sowie die Erweiterung der Urnenerd- und Wandgräber im Florianibergfriedhof und im Waldfriedhof Niederaudorf bereits berücksichtigt.

Im Anbetracht, dass die bisherige Gebührenkalkulation von Dienstleistungspreisen aus dem Jahr 2006 ausgegangen ist, dürfen wir deshalb um Verständnis für die notwendige Steigerung der Gebührensätze bitten. Im Vergleich zum allgemeinen Preisniveau für Bestattungskosten und Grabnutzungsgebühren befinden sich die für Oberaudorf geltenden Preise insgesamt noch im unteren Bereich.

 Bestattungsgebührensatzung_neu_2019.pdf

Oberaudorf, 27.11.2018

gez.

Wildgruber

Erster Bürgermeister

Oberaudorf ist Mitglied der LAG Mangfalltal-Inntal.

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Was macht die LAG Mangfalltal-Inntal?

Sie entwickelt seit 2007 vielfältige Projekte im Landkreis Rosenheim mit dem Ziel, unseren ländlichen Raum zu fördern. Mit der Verleihung der Anerkennungsurkunde durch den Staatsminister Helmut Brunner wurde die LAG Mangfall-Inntal für die Periode 2014 - 2020 als Leader Förderregion bestätigt.

Hier erfahren Sie mehr  http://www.lag-mangfalltal-inntal.de/

Neu ! De-Mail-Adresse der Gemeinde Oberaudorf

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Ab sofort können wir Ihnen einen weiteren Service anbieten. Unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie uns Nachrichten und Dokumente über das Internet absolut vertraulich, sicher und nachweisbar zusenden, sofern Sie ein eigenes De-Mail-Konto besitzen. Sicherheitsrelevante und weitere Informationen zu De-Mail finden Sie zum Beispiel auf der Internet-Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik.

Zur Seite der Bundesregierung

 

 

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Die beste und wirtschaftlichste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Diesen Grundsatz gilt es konsequent zu verfolgen, wenn wir die Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes ernstnehmen. Dabei liegt ein besonders hohes Einsparpotential im Gebäudebereich. Hier lassen sich Verbrauch und Kosten deutlich senken: Ein Großteil der Gebäude in Bayern stammt aus den 1960/70er Jahren und ist unter Energiegesichts-punkten ineffizient und modernisierungsbedürftig.

In modernen Gebäuden lässt sich die Heizenergie dagegen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Heizungsanlagen etwa sind zu 70 Prozent technologisch veraltet und ihre entsprechend hohen CO2-Emissionen unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes kaum vertretbar.

Die Bayerische Staatsregierung will Bürgerinnen und Bürger im Freistaat dabei unterstützen, diese Einsparpotenziale zu heben – zum Nutzen des Verbrauchers, des Klimaschutzes und für eine erfolgreiche Energiewende. Mit dem 10.000-Häuser-Programm für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser hat sie ein neuartiges Förderinstrument geschaffen: den EnergieBonusBayern.

Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner zum 10.000-Häuser-Programm: „Mit dem 10.000-Häuser-Programm unterstützen wir Bayerns Bürgerinnen und Bürger auf ihrem individuellen Weg zum sparsamen, energieeffizienten und komfortablen Haus. Nutzen Sie dieses Angebot und sichern Sie sich den EnergieBonusBayern! Bauen Sie mit und werden Sie zum direkten Akteur in der Energiewende!"

Anträge können ab sofort auf www.EnergieBonus.Bayern gestellt werden.

Abfallgebührenermäßigung bei besonderen Härtefällen

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Der Landkreis Rosenheim sieht für besondere Härtefälle eine Ermäßigung der Abfallgebühren vor. Folgende Härtefälle kommen dabei in Betracht:

- Haushalte, in denen sich eine Person befindet, die dauerhaft im großen Umfang Hygieneartikel ( Windeln, Einlagen u.ä. ) benötigt ( Nachweis durch ärztliches Attest ist notwendig).

- Haushalte, in denen mindestens zwei Kinder leben, die das vierte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Der Antrag ist schriftlich bei der Gemeindeverwaltung zu stellen. Die Antragsformulare liegen in der Gemeindeverwaltung Oberaudorf, Kämmerei, Zimmer-Nr. 16 OG auf.

Die Abfallentsorgungsgebühren werden um 50 % der Normalgebühr einer 80L- Mülltonne ermäßigt. Dies entspricht monatlich 4,85 €.

Bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen wird die Ermäßigung ad dem Monat, in dem der Antrag bei der Gemeinde eingeht, gewährt. Es erfolgt eine rückwirkende Gebührenerstattung an den Antragsteller.

Weitere Auskünfte erteilt die Gemeindeverwaltung unter der Tel. Nr. 08033/ 301 - 16.